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Leptospirose

Lepto­spirose ist eine welt­weit verbrei­tete bakte­rielle Infektions­erkrankung, der als Zoonose (Über­tragung vom Tier auf den Menschen) eine beson­dere Bedeutung zukommt.

Die Ansteckung erfolgt meist über infektiösen Urin. Neben Hunden dienen Ratten, Mäuse und andere Nager als Erregerreservoir. Über den infektiösen Urin wird die Umwelt kontaminiert. Vor allem stehende Gewässer, Pfützen, Futter etc. sind Ansteckungsquellen. Aber auch der direkte Kontakt durch Paarung oder Biss mit einem infiziertem Tier kann zur Leptospiroseinfektion führen.

Der Erreger gelangt nach der Aufnahme in die Blutbahn und von dort in Milz, Leber, Nieren, zentrales Nervensystem, Augen, Geschlechtsorgane. Die Symptome können zum Teil sehr milde und unspezifisch sein (Lethargie, Depression). Andererseits kann es zu schweren Leber- oder Nierenschäden bis hin zum kompletten Organversagen kommen.